„Post Mortem – Zeit der Asche“ – Mark Roderick

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Hallöchen! Ich habe gestern den 2. Band der Post Mortem – Reihe von Mark Roderick beendet und möchte euch nun gerne meine Gedanken dazu mitteilen. Ich wünsche euch viel Spaß beim Lesen!

Allgemeines

Titel: Post Mortem – Zeit der Asche

Autor/in: Mark Roderick

ISBN: 978-3-596-03143-6

Verlag: Fischer Taschenbuch Verlag

Genre: Thriller

Seitenzahl: 528

Preis: 12,00€

 

Klappentext

Sie heißt Emilia Ness und arbeitet bei Interpol. Er heißt Avram Kuyper und ist Profikiller. Gemeinsam jagen sie einen bestialischen Mörder. Jeder auf seine Weise.
Nach dem ersten Band „Tränen aus Blut“ verfolgen Profikiller Avram Kuyper und Interpol-Ermittlerin Emilia Ness noch immer die Fährte eines Mannes, der keine Grenzen und kein Gewissen kennt: machthungrig, erfolgsverwöhnt und unberechenbar aggressiv. Es ist noch nicht vorbei – das Morden geht weiter…
Ein bestialischer Foltermord in einem abgelegenen Landhaus in Südfrankreich. Eine Handschrift, die Interpol-Agentin Emilia Ness und Profi-Killer Avram Kuyper nur zu gut kennen. Jemand möchte, dass sie weiter auf die Suche gehen. Denn das kriminelle Netzwerk des Täters ist größer als gedacht. Und mächtiger als vermutet. Wer hat den Hinweis lanciert? Wer ist dieser große Unbekannte, der so machthungrig, erfolgsverwöhnt und unberechenbar aggressiv ist?

 

Meine Gedanken zum Buch

„Das Morden geht weiter. Belial ist tot, aber sein Geist lebt. Überzeugen Sie sich selbst!“ – E-Mail an Emilia, S. 34

Sechs Monate sind vergangen, nachdem Belial, ein sadistischer Mörder, gestorben ist. Doch die Nachwehen spüren der Profikiller Avram Kuyper und die Interpolagentin Emilia Ness noch deutlich. Beide versuchen, auf ihre eigene Art und Weise, das Netzwerk von und um Belial zu verstehen und zu stürzen… doch wer wirklich hinter dem Mord an Avrams Bruder und seinem Neffen, sowie zahlreicher Foltervideos steckt, hätte zu diesem Zeitpunkt wohl keiner der beiden vermutet. Der Leser allerdings schon! Das liegt vor allem daran, dass man dem eigentlichen Täter schon sehr früh nahe kommt und interessante, aber auch verstörende Einblicke in dessen Psyche bekommt. Das Schlüsselwort ist Macht. Ein Wort, dass nicht nur für den Täter selbst steht. Aber ich möchte nicht zu viel verraten, denn ihr solltet es wirklich selbst lesen. Aber Achtung! Ihr müsst den ersten Band gelesen habe, sonst bekommt ihr wirklich große Verständnisprobleme, da der zweite Band auf den ersten Band aufbaut.

Ich hatte bereits im ersten Band das Gefühl, dass man schon sehr stark in der Materie, um die Videos des Belials steckt. Mit Belial als Schlüsselfigur. Allerdings wendet sich dieses Blatt im zweiten Band so sehr, dass Belial nur zu einer kleinen Nebenfigur wird. Man gelingt tiefer in das Geschehen und reicht zusammen mit Avram und Emilia bis zu den Wurzeln, die letztlich Avrams Bruder getötet haben. Dabei werden sowohl Handlungsstränge aus dem ersten Band weitergeführt, aber auch neue entwickelt, die am Ende schnell und mühelos zusammenlaufen.

Wenn ihr die Rezension zu dem ersten Band gelesen habt (hier kommt ihr direkt zu ihr), wisst ihr, dass ich Mark Rodericks Schreibstil unwahrscheinlich gut finde. Der Schreibstil ist ruhig, aber auch gleichzeitig unwahrscheinlich schnell und mit Spannung geladen. Gefördert wird das vor allem auch durch die kurzen Kapitel, die zum Ende hin immer kürzer werden, ja manchmal nur eine Seite lang sind. Während der Kapitel wechseln sich Emilias und Avrams Perspektive durchweg ab, wodurch man das Gefühl bekommt, dass sich die Ereignisse überschlagen, was in der Geschichte tatsächlich auch der Fall ist. Somit unterstützt Mark Roderick seine Geschichte enorm mit der Art seines Schreibstils.

Die Charaktere Avram Kuyper, Emilia Ness, aber auch Nebencharaktere, wie Mikka Kessler wachsen dem Leser noch einmal mehr ans Herz, weil man hier mehr auf der Gefühlsebene ist und sieht, was die einzelnen Charaktere antreibt.

Bei dem ersten Band habe ich das Ende kritisiert. Es war zu schnell vorüber. Hier hat man ebenfalls ein schnelles Ende, dass jedoch nicht so flach und abrupt endet, trotz größerer Zeitsprünge. Das Ende wirkt zunächst kein bisschen, wie ein Happy End, dass liegt vor allem an Emilias Perspektive. Jedoch erhält der Leser eine gewisse Genugtuung durch Avram, denn er kommt dem ziemlich nahe, was sein Bruder vor seinem Tod von ihm wollte:

„Komm nach Hause und räche dich an denen, die uns getötet haben.“ – Avrams Perspektive, Bd. 1, S. 32

Alles in allem finde ich den zweiten Band der Post Mortem – Reihe sehr gelungen. Er ist deutlich besser, als der erste Band, da er von allem ein bisschen mehr hat: Mehr Gefühl, Spannung, Schnelligkeit und das nicht so abrupte Ende. Ich kann euch das Buch also wirklich nur ans Herz legen, wenn ihr spannungsgeladene Verwirrspiele mögt.

 

Zum Autor

Mark Roderick ist ein Pseudonym. Seine extrem spannenden Thriller entstehen in den frühen Morgenstunden, wenn nichts und niemand ihn vom Schreiben ablenken kann. Mark Roderick lebt mit seiner Familie in der Nähe von Stuttgart.

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